Digitale Barrieren sind lebensbedrohlich. Wir machen sie sichtbar.
Öffentliche Stellen lassen Websites, Apps und Dokumente auf Barrierefreiheit prüfen. Wir machen diese Gutachten durchsuchbar, damit Mängel nicht in Aktenordnern verschwinden, sondern nachvollziehbar werden.
Seit 2002 sind Barrierefreiheits-Pflichten im Behindertengleichstellungsgesetz verankert.
Artikel
Aus unserem Blog
Einblick in die Datenbank
Zufällige Auswahl aus 1,184 Datensätzen
https://www.dfs.de
Prüfung vom 25.04.2022
- Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
www.bmvg.de
Prüfung vom 12.10.2022
Museumsstiftung
Prüfung vom 18.10.2022
- Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Behindertenbeauftragter
Prüfung vom 30.05.2022
- Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Helmut Schmidt Stiftung
Prüfung vom 29.04.2022
- Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
inno-vet
Prüfung vom 18.07.2022
- Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund)
Für die Presse
Hinweise für Recherchen
Wir geben gern Auskunft zum Projekt und helfen bei der Einordnung der veröffentlichten Daten.
Journalist*innen können die Datenbank für Recherchen zu digitaler Barrierefreiheit, öffentlicher IT und Verwaltung nutzen. Die Detailseiten verlinken, soweit vorhanden, auf die Originalgutachten und machen Prüfergebnisse nachvollziehbar.
- Einordnung einzelner Gutachten und wiederkehrender Mängel
- Hinweise zur Datenbasis, Methodik und zu sinnvollen Abfragen
- Kontaktvermittlung für Perspektiven aus der Behinderten-Community
Kontakt für Rückfragen, Interviews und Datenhinweise:
barrieren-gutachten@conesible.deWarum das Projekt?
Der Staat muss Verantwortung für seine digitalen Angebote übernehmen.
Digitale Dienste begleiten unseren Alltag, doch die Prüfberichte zeigen, dass staatliche Stellen seit Jahren ihre eigenen Barrierefreiheitsgesetze nicht einhalten. Wir machen die Gutachten sichtbar und schaffen Transparenz, damit endlich gehandelt wird.
- Rechtslage vs. Realität: EU-Richtlinie 2016/2102, BGG und BITV 2.0 verlangen barrierefreie Web- und App-Angebote. Trotzdem sind kaum Angebote gesetzeskonform.
- Ignorierte Prüfberichte: Dokumentierte Mängel verschwinden zu häufig in Schubladen, statt behoben zu werden.
- Teilhabelücken: Fehlende digitale Barrierefreiheit schließt Menschen mit Behinderungen von allen Lebensbereichen aus.
Was wir gemeinsam tun können
📩 Barrieren melden
Beschwerden und Hinweise bei den Durchsetzungsstellen erhöhen den Druck, weil sie in offiziellen Statistiken landen.
📣 Barrierefreiheit einfordern
Sprecht Verantwortliche direkt an, teilt eure Erfahrungen und fordert konsequente Umsetzung.
🗞️ Öffentlich Druck machen
Berichtet, sensibilisiert Teams und unterstützt Initiativen für digitale Inklusion.
🏛️ Politik adressieren
Nur konsequente Gesetze und mehr Saktionsmöglichkeiten für die Prüfstellen sorgen für nachhaltige Veränderung.
Mitmachen
Barrierefreiheit beginnt, wenn man offen darüber spricht.
Schickt uns eure Prüfberichte, Beschwerden oder Korrekturen – je mehr Daten öffentlich sind, desto größer der Druck zur Umsetzung.