🤝 Zivilgesellschaftliche Initiative

Auch digitale Barrieren sind im Zweifel lebensgefährlich – deswegen zeigen wir sie öffentlich.

Digitale Angebote wie Warn-Apps oder Verwaltungsportale sind nur dann wertvoll, wenn alle Menschen sie gleichermaßen nutzen können. Wir sammeln Gutachten von öffentlichen Stellen, um Missstände sichtbar zu machen.

2002

Einführung des BGG

Barrierefreiheits-Pflichten existieren seit über 20 Jahren

0%

Konformität

Kein einziges Gutachten bescheinigt Konformität mit Gesetzen

918

Gutachten indexiert

Deutschland gibt Millionen für die Überprüfung von digitaler Barrierefreiheit aus

Artikel

Aus unserem Blog

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Einblick in die Datenbank

Zufällige Auswahl aus 918 Datensätzen

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Website nicht konform

Bundesjustizamt

Prüfung vom 09.08.2023

  • Auftraggeber: BFIT Bund
Sicherheit öffentliche Einrichtung
Website nicht konform

Forschung Fachhochschulen

Prüfung vom 11.06.2024

  • Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Bildung öffentliche Einrichtung
Website nicht konform

Max-Planck-Gesellschaft

Prüfung vom 27.06.2022

  • Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Bildung öffentliche Einrichtung
Website nicht konform

Physikalisch-Technische Bundesanstalt

Prüfung vom 10.03.2021

  • Auftraggeber: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Sonstiges öffentliche Einrichtung
Website nicht konform

www.sifo.de

Prüfung vom 20.09.2023

  • Auftraggeber: BFIT Bund
Sonstiges private Organisation

In den Medien

Öffentliche Debatte zur digitalen Teilhabe

Diese Redaktionen berichten über Barrieren, digitale Inklusion und unsere Veröffentlichungen.

Warum das Projekt?

Der Staat muss Verantwortung für seine digitalen Angebote übernehmen.

Digitale Dienste begleiten unseren Alltag, doch die Prüfberichte zeigen, dass staatliche Stellen seit Jahren ihre eigenen Barrierefreiheitsgesetze nicht einhalten. Wir machen die Gutachten sichtbar und schaffen Transparenz, damit endlich gehandelt wird.

  • Rechtslage vs. Realität: EU-Richtlinie 2016/2102, BGG und BITV 2.0 verlangen barrierefreie Web- und App-Angebote. Trotzdem sind kaum Angebote gesetzeskonform.
  • Ignorierte Prüfberichte: Dokumentierte Mängel verschwinden zu häufig in Schubladen, statt behoben zu werden.
  • Teilhabelücken: Fehlende digitale Barrierefreiheit schließt Menschen mit Behinderungen von allen Lebensbereichen aus.

Was wir gemeinsam tun können

📩 Barrieren melden

Beschwerden und Hinweise bei den Durchsetzungsstellen erhöhen den Druck, weil sie in offiziellen Statistiken landen.

📣 Barrierefreiheit einfordern

Sprecht Verantwortliche direkt an, teilt eure Erfahrungen und fordert konsequente Umsetzung.

🗞️ Öffentlich Druck machen

Berichtet, sensibilisiert Teams und unterstützt Initiativen für digitale Inklusion.

🏛️ Politik adressieren

Nur konsequente Gesetze und mehr Saktionsmöglichkeiten für die Prüfstellen sorgen für nachhaltige Veränderung.

Mitmachen

Barrierefreiheit beginnt, wenn man offen darüber spricht.

Schickt uns eure Prüfberichte, Beschwerden oder Korrekturen – je mehr Daten öffentlich sind, desto größer der Druck zur Umsetzung.